Fotografie & ästhetisches Denken

„(…) Was ich vorschlagen will, ist Texte und Bilder gemeinsam zu denken. Oder Texte als Bilder und Bilder als Texte zu denken. Mit anderen Worten, ein ästhetisches Denken. Jedenfalls ein kritisches Denken, das sich in der Art einer hermeneutischen Spirale von Frage zu Antwort und zur nächsten Frage, immer höher schraubt (oder tiefer bohrt, wenn Sie wollen) und niemals zum Abschluss, zur Essenz kommen kann. Alle, die mich dabei begleiten, mir dabei zusehen oder ihre eigenen Spiralen drehen wollen, sind mir herzlich willkommen. (…)“

Fotografie & ästhetisches Denken: Gastvortrag von Christian Wachter
Mittwoch, 3. Mai, 18 Uhr
Campus Urstein, Hörsaal 013

Christian Wachter, geboren 1949 in Oberwart (AT); lebt in Wien (AT). Seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn in den 1980er Jahren Beschäftigung mit analytischen und konzeptuellen Methoden und Themen der Fotografie. Ausgehend von historischen Fakten wie auch von fiktiven, narrativen oder persönlichen Elementen und durch deren poetische Verknüpfungen, hinterfragt und reflektiert Christian Wachter, semantisch und visuell die Wahrnehmung und Interpretation von Geschichte und Identitäten.