Ästhetisch-politische Lektüren zum »Fall Wagner«

Gastvortrag von Erik Vogt
Mo, 12. Oktober 2015, 18 Uhr
Hörsaal 013, Campus Urstein

Der »Fall Wagner« ist keineswegs abgeschlossen, sondern weiterhin Gegenstand heftiger Debatten. Sie drehen sich sowohl um das Verhältnis von Ästhetik und Politik wie auch um jenes von Musik und Philosophie. Das neue Buch des Philosophen Erik M. Vogt möchte sowohl eine vornehmlich an Nicht-SpezialistInnen gerichtete Einführung in bestimmte Sequenzen des philosophischen Genres »Fall Wagner« sein als auch ein Überblick über die (kritische) Rezeption von Theodor W. Adornos Versuchen zu Wagner bei Philippe Lacoue-Labarthe, Slavoj Žižek und schließlich Alain Badiou.

Biographisches:
Erik M. Vogt, geboren in Oberöstereich, ist Gwendolyn Miles Smith Professor für Philosophie am Trinity College in Hartford, USA. Er ist an der Universität Wien habilitiert und unterrichtete u.a. an der Loyola University in New Orleans, am Wadham College in Oxford (England) und an der Universität Wien. Autor u.a. von Sartre und Fanon, Slavoj Žižek und die Gegenwartsphilosophie und Zugänge zur politischen Ästhetik; weiters Mit-Herausgeber u.a. von Was ist Kontinentalphilosophie?, Derrida und die Politiken der Freundschaft, Über Žižek, Über Sartre, Derrida und Adorno, Monstrosity in Literature, Psychoanalysis, and Philosophy, Delimiting Experience (alle bei Turia + Kant).